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Alles was Sie über eine Algenkur wissen müssen

Alles was Sie über eine Algenkur wissen müssen

Einst beherrschten Algen diesen Planeten. Sie gehören zu den ältesten Lebewesen der Erde, weswegen heute mehr Wissenschaftler denn je damit beschäftigt sind die Geheimnisse der Urpflanze zu ergründen. Algen haben nicht nur einen enormen Einfluss auf unser Weltklima, sondern liefern der Menschheit auch eine Ernährungsquelle der besonderen Art.

Wir haben für Sie die häufigsten Suchbegriffe der Internet-Community im Hinblick auf den Einfluss von Algen auf den menschlichen Körper herausgesucht und versucht einen informativen Überblich zu schaffen.

Welche Algen eignen sich für eine Entgiftungskur

Die Algen Chlorella und Spirulina zählen zu den entgiftendsten Lebensmitteln, die uns zur Verfügung stehen. Dabei handelt es sich um Mikroalgen-Organismen, die seit Urzeiten auf der Erde leben und uns mittlerweile als sogenannte Superfoods bekannt sind. Spirulina wurde 1974 von der WHO gar als „Bestes Nahrungsmittel der Zukunft“ bezeichnet. Grund dafür ist die Fähigkeit Gifte zu binden und zu lösen. Die Spirulina Alge ist in der Lage Quecksilber und radioaktive Substanzen aus dem Körper aber auch Kadmium und Blei aus dem Abwasser zu lösen. Im Gegensatz dazu eignet sich die Chlorella-Alge hervorragend dazu, diese giftigen Metalle zu binden und auszuleiten. Sie enthält Proteine und Peptide, welche der Körper benötigt, um erwünschte Substanzen auszuscheiden. Des Weiteren verfügt sie über einen hohen Chlorophyll-Anteil, wodurch der Sauerstoffgehalt im Blut erhöht werden kann.

Die beiden erwähnten Algen gehören zurecht in die Kategorie der Superfoods, da sie neben ihrer entgiftenden Wirkung auch eine Vielzahl an Vitaminen, Spurenelementen, Eiweißen und Fetten sowie Kohlenhydraten und Mineralien enthalten. Eine regelmäßige Einnahme als konzentriertes Lebensmittel kann einen wesentlichen Beitrag zur Vitalität und zur Gesunderhaltung des Körpers beitragen.

Welche Algen helfen bei Schilddrüsenunterfunktion

Müdigkeit und Erschöpfung sowie Muskelschwäche oder Depressionen sind nur einigen von vielen Symptomen, die auftreten können, wenn man unter einer Schilddrüsenunterfunktion leidet. Dank dem Einzug der japanischen Küche in unseren Breiten, stehen zumindest bei einem Besuch im Sushi-Lokal auch bei uns mittlerweile Algen am Speiseplan. Besonders Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion haben einen großen Nutzen davon, da Algen einen hohen Gehalt an Mineralien, wie z.B. Jod, enthalten, und diese den Symptomen vehement entgegenwirken.

Folgende Algen eignen sich besonders für die Eingliederung in die tägliche Nahrungsaufnahme: Nori, Kombu, Wakame, Meeres-Spaguetti und Lappentang. Jede der Algensorten wird unterschiedlich verwendet und ihre Kochzeit variiert je nach Stärke. Als Nahrunsergänzungsmittel gegen Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) werden häufig Spirulina und Focus eingenommen. Empfehlenswert ist es auch Algensalz zu verwenden. Dieses kann wie normales Tafelsalz benutzt werden und verleiht den Speisen eine besondere Note.

Eignen sich Algen zum Abnehmen?

Zahlreiche Meldungen in diversen Medien priesen Algen bereits als das neue Wundermittel zum Gewichtsverlust an. Grund dafür ist, dass die Braunalge den Farbstoff Fucoxanthin beinhaltet, welcher tatsächlich in der Lage ist ein Protein zu stimulieren, das überschüssige Energie als Wärme abgibt und nicht als Fettgewebe speichert. Fakt ist allerdings auch, dass diese Wirkung beim herkömmlichen Verzehr von Algen wesentlich zu gering ist, um eine Gewichtsreduktion zu erzielen.

Algen bei Eisenmangel

In der Spirulina-Alge stecken 25 bis 50 mal so viel Eisen wie in Fleisch. Auf 100g Alge kommen im Schnitt etwa 50 bis 100mg Eisen, was das Lebensmittel zu einem der größten Eisenlieferanten macht. Bei Eisenmangel oder in Zeiten mit hohem Bedarf, wie Stillzeit oder Schwangerschaft, eignen sich Nahrungsergängzungsmittel wie die Spirulina-Alge oder natürliche Eisenpräparate zum Ausgleich. Mit einer ausgewogenen Ernährungsweise und einer gesunden Darmflora sollte es allerdings kein Problem sein, die erforderliche Eisenmenge mit der Nahrung aufzunehmen.

Algen bei Histaminintoleranz

Histaminintoleranz ist noch recht wenig erforscht. Viele Menschen, die darunter leiden, wissen gar nichts davon. Symptome, die häufig nach dem Genuss von Rotwein, Käse oder Schokolade auftreten, sind Hautausschlag, Kopfschmerzen, Durchfall oder Brechreiz.

Es gibt kaum wissenschaftliche Studien zum Thema, doch wurde herausgefunden, dass die Spirulina-Alge die Freisetzung von Histamin aus den Mastzellen senkt. Außerdem beinhaltet sie eine Vielzahl an DAO-Co-Faktoren. Darunter versteht man jene Inhaltsstoffe, die dazu beitragen das Histamin Putreszin und andere biogene Amine abzubauen. Betroffene wissen genau was gemeint ist. In der Spirulina-Alge findet sich Vitamin B6, Vitamin C sowie Kupfer und Zink. Menschen mit Histaminintoleranz haben oftmals einen Mangel an genau diesen Co-Faktoren.

Algen gegen Neurodermitis und unreine Haut

Bislang wurden noch keine wissenschaftlichen Studien veröffentlicht, die einen konkreten Zusammenhang zwischen einzelnen Hautkrankheiten und der Anwendung von speziellen Algen nachweisen konnten. Nichtsdestotrotz berichteten bereits eine Vielzahl von Patienten mit Neurodermitis, Psoriasis oder Akne über Erfolge durch die Behandlung mit Chlorella-Algen. Die Einnahme habe den Krankheitsverlauf gemildert oder gar das Hautbild dramatisch verbessert. Andere Patienten wiederum konnten kaum oder keine Verbesserungen feststellen.

Beim Krankheitsbild der Neurodermitis scheint auch die Spirulina-Alge schon allein durch den hohen Eiweißgehalt und durch ihre Reinigungskraft eine positive Wirkung zu haben. Da allerdings jede Hautkrankheit anders veläuft, empfiehlt es sich auf jeden Fall einen Facharzt zu befragen, ob und in wie weit die Einnahme von Algenprodukten wie Spirulina oder Chlorella sinnvoll ist.

Algen gegen Allergien

Seit vielen Jahren verwenden Wissenschaftler in ihrer Grundlagenforschung Algen, da es sich dabei um gut bekannte Modellorganismen handelt, für die viele molekularbiologische Methoden bereitstehen. Mit der Mikroalge „Chlamydomonas reinhardtii“ kam es unlängst zu einem Durchbruch in der Allergienforschung. Festgestellt werden konnte, dass die Alge in der Lage ist gewünschte Proteine gegen Allergene der Birken und Ambrosiapollen herzustellen.

Eine frühere Studie ergab bereits vor mehr als zehn Jahren, dass Spirulina allergische Reaktionen bei Menschen die unter einer Entzündung der Nasenscheidenwand leiden, verhindern kann. Wie bereits erwähnt, enthält die Alge außerdem Inhaltsstoffe, die den Ausstoß von Histamin bei Heuschnupfen oder Hautallergien hemmen.

Wirkung bei Bluthochdruck

Um einen erhöhten Blutdruck auf natürliche Art und Weise zu stabilisieren, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Selbstverständlich zählen eine zielgerichte Ernährungsumstellung sowie regelmäßige Bewegung zu den erfolgreichsten Maßnahmen. Durch die Inhaltsstoffe von Algen, wie Chlorella oder Spirulina sie aufweisen, können auch diese einen Beitrag zur Senkung des Bluthochdrucks leisten. Der hohe Anteil an Eiweiß und Vitaminen sowie die Entziehung von Schwermetallen sind ohne Zweifel hilfreich, gehen allerdings Hand in Hand mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Sport.

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    Spirulina Alge auch Blau-Grünalge genannt, wurde vor ca. 50 Jahren wiederentdeckt und hat einen beispiellosen Siegeszug rund um die Welt angetreten. Heute genießt sie bei vielen gesundheitsbewussten Menschen eine Art Kultstatus, denn von ca. 30 000 Algen die auf unserem  Planeten leben ist die spiralförmige Mikroalge Spirulina die wohl ungewöhnlichste Nahrungspflanze die je entdeckt wurde. Bis heute hat man kein Korn, keine Pflanze gefunden, das eine so geballte Kombination an natürlichen Nährstoffen beinhaltet. In einem Pressling sind unglaubliche 4075 unterschiedliche Vitalstoffe enthalten. Das hört sich unwahrscheinlich an. Spirulina ist keine Meeresalge, sie...

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    Sie besteht schon über zwei Milliarden Jahren und hat damit auch ihren Anteil bei der Bildung der Atmosphäre beigetragen.Durch ihren Chlorophyllanteil mit 2-3% (Blattgrün) gilt sie als eine der chlorophyllreichsten Pflanzen überhaupt. Deswegen auch der Name Chlorella - dies bedeutet so viel wie `kleines Grünes`. Chlorophyll  besitzt einen reinigenden Effekt auf das Verdauungssystem, das Blut und die Nieren. Wenn viel grünblättriges Gemüse am täglichen Speiseplan steht, wird Chlorella gut verdaut. Sollte dies aber nicht der Fall sein, bestehen in der Darmflora oft nicht genügend Chlorophyll-verdauende Mikroorganismen. Dies dauert meist ein paar Tage, bis sich...

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